2012 Modena - VFPF

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2012 Modena

Fortbildungsreisen
Exkursion 2012 nach Modena

 
Es ist Donnerstag, 11. Oktober, und es ist verdammt früh. Um 7 Uhr trifft sich der erste Teil der Teilnehmer an der diesjährigen Exkursion am Hauptbahnhof in Stuttgart. Ziel ist Modena in der Po-Ebene Italiens. Die Reise führt uns aber zuerst über die A8 nach Ulm, wo wir den Rest der Reisegruppe aufnehmen. Erfreulich ist die Aussicht auf 22°C und ordentliches Wetter. Von Ulm aus geht es Richtung Bodensee. Durch Graubünden ins Tessin und an Mailand vorbei in Richtung Po-Ebene. In der Region um Parma bekommen wir in Castell Arquato ein köstliches 5 gängiges Abendessen. Schließlich sind wir schon 8 Stunden unterwegs und haben immer nur kurz halt gemacht. 
Gegen 21 Uhr kommen wir dann nach einer kleinen Irrfahrt durch Modena an unserem Hotel an.


Der Freitag ist unser Besichtigungstag. Morgens um 7 Uhr treffen wir uns im Frühstücksraum des Hotels. Hier war leider Tristesse angesagt. Denn das mediterane Frühstücksbüffet war reichlich mau. Umso interessanter und informativ war dann der Besuch bei Ducati. Hier haben wir einen Einblick in die Motorenfertigung und die Montage der Motorräder bekommen. Im Museum ist die bewegte Geschichte der Firma mit Exponaten zum Nacherleben abgebildet. Am Nachmittag mit einem Abstecher in die
Altstadt von Bologna sind wir dann nach Maranello aufgebrochen . Hier haben wir eine Werksbesichtigung nach Ferrari-Art bekommen. D.h. wir sind mit dem Bus über das Werksgelände gefahren ohne aussteigen zu dürfen. Sehen konnte man dabei leider sehr wenig, und das ist noch geprahlt.

Im Museum ging es dann mit einer gehörigen Portion Ernüchterung weiter. Zwar sind diverse Modelle der jungen Firmengeschichte ausgestellt. Doch der “Große Wurf” ist das Museum an sich leider nicht. Man vermisst den roten Faden der einen durchs Museum leitet. In der Abteilung für Rennsport sind chronologisch die Motoren der letzten Formel1 Jahre ausgestellt. So bekommt man einen Einblick in die stetigen Veränderungen der Motorentechnik über die Jahre hinweg. Auch die Eingriffe des Reglements sind erkennbar. In der "Hall of Fame" stehen dann die dazu passenden Boliden. 
Dafür werben diverse Fremdfirmen vor dem Museum mit kurzen Probefahrten in Ferraris zu Preisen um die 100€ für eine halbe Stunde Fahrspaß. Ein Mitglied der Gruppe hat sich das teure Vergnügen gegönnt. Am Samstag sind wir dann über die Alpen mit einem Zwischenstopp in Lugano wieder ins Ländle zurück gekehrt.

 
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