2014 Allgäu - VFPF

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2014 Allgäu

Fortbildungsreisen
Exkursion 2014 ins Allgäu zu DMG und Liebherr
 
Diesmal führt uns die Reise ins schöne Allgäu. Genauer nach Pfronten. Hier sitzt die Firma DMG-Mori (Deckel Maho Gildemeister Mori). Da wir bereits um 9.30 Uhr einen Besichtigungstermin haben geht es entsprechend früh mit dem Bus los. Schließlich steigen nicht nur in Stuttgart sonder auch in Ulm Kollegen zu. 9.30 Uhr war nicht zu halten aber um 120 stehen wir in der Eingangshalle der von DMG. Wir besichtigen die Produktion von der Fertigung der Baugruppen bis zur Endmontage. Interessant ist auch die Abteilung Sondermaschinenbau der Standardmaschinen mit Sonderfunktionen nach Kundenwunsch nachrüstet. Die Zeit in den großen Hallen verfliegt regelrecht. So dass wir erst um die Mittagszeit aus den Firma wieder heraußen sind. 
Zum Mittag fahren wir dann nach Füssen zu den Schloss Neuschwanstein. Hier stärken wir uns in einem der vielen Lokale die auf ihrem eigenen Preisniveau bayrische Spezialitäten anbieten. Um den Zeitplan nicht weiter zu gefährden beginnt unsere Führung im Schloss um 14.30Uhr. Da es sich bei diesem Bau im Grunde genommen noch um einen Neubau handelt, sind die Räume sehr großzügig und hell. Der besondere Clou allerdings ist die Zentralheizung. Ebenfalls nicht verwunderlich ist, wie bei den meisten Prachtbauten der früheren Herrscher, der Blick ins Land. Doch wie immer kommt auch hier der Moment vom Schein Abschied zu nehmen und sich durch die unglaublichen Menschenmassen aus allen Herren Länder wieder ins Tal zu arbeiten. Denn es steht die letzte Etappe für Heute auf dem Plan. Es geht nach Kempten wo wir in der Altstadt unser Quartier haben. 
Am nächsten Tag sind wir bei Liebherr in Kempten zu Gast. Dort werden Zahnradmaschinen hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Der Leiter der Ausbildungsabteilung führt uns durchs Werk. Hierbei fällt die sehr hohe Fertigungstiefe ins Auge. Nach dem Rundgang kommen wir dann in die Lehrwerkstatt des Standorts. Hier bekommen wir einen Einblick in die berufliche Ausbildung in Bayern und die dortige Verzahnung von Schule und Betrieb. Auffällig ist dabei die enge Kommunikation der großen Ausbildungsbetriebe im Metallgewerbe der Region. Man kennt sich halt ist hier das Motto. Durch die Nähe zu Oberschwaben sind einige Auszubildende auch aus Baden-Württemberg. Ein besonderes Merkmal der Ausbildung bei Liebherr ist die konsequente Umsetzung der Lernfelder in der Ausbildung der Industriemechaniker. 
Am Nachmittag sind wir dann noch im Stammwerk von Liebherr in Kirchdorf an der Iller zu Gast. Hier werden Bagger aller Art gefertigt. Von den kleinen bis zu den ganz großen. Nach dem kernigen Maschinenbau am Vormittag tauchen wir nun ein in die Produktion von Baumaschinen. Viel Blech wird hier geschnitten und umgeformt um Schaufeln, Arme und Drehgestelle der Bagger zu fertigen. Die Endmontagelinien sind ebenfalls sehr beeindruckend. Hier werden täglich neue Bagger zum Leben erweckt. Am Ende besuchen wir noch das betriebseigene Freilichtmuseum mit einigen Exponaten aus den Anfangszeiten der Firma. Unter anderem ein dreirädriger Bagger. Am späten Nachmittag geht unsere Reise dann wieder zurück nach Kempten. 
Auf der Heimreise am Samstag machen wir dann noch eine Stadtrundfahrt durch die Universitätsstadt Ulm. Dabei besuchen wir auch den Wissenschaftsstandort am Eselsberg. Dort bekommen wir eine eigene kleine Führung durch ein Forschungsinstitut der Universität, dass sich der Erforschung der Zuckerkrankheit und der besseren Ermittlung der Blutzuckerwerte für betroffene Patienten verschrieben hat.  Die ausgesprochen unterhaltsame Rundfahrt führt uns auch an der Schießbahn vorbei zum Containerbahnhof und ins ehemalige Kasernengelände der Amerikaner in Neuulm. Und als wären die Possen des Ulmer Spatzes noch nicht genug bekommen wir Einblicke in die reale Kommunalpolitik an der Ländergrenze. Dabei kommt man zu dem Schluss, dass diese Geschichten scheinbar unendliche Fortsetzungen haben. Nach eine leckeren Stärkung im Rathauskeller treten wir dann die Heimfahrt an. 
 
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